Pädagogische Projekte

 


        1. Werteerziehung - Sozialkompetenz


„Für uns als Schule ist soziales Lernen ein zentrales Anliegen und wir betrachten und behandeln es als ein eigenständiges Lernfeld.

Wir erstellen in diesem Schuljahr gemeinsam einen für unsere Schule verbindlichen Sozialerziehungskatalog und arbeiten schulhausweit damit. Er soll dazu dienen, Verhalten zu reflektieren, zu verändern und in konstruktiver Weise zu verbessern. Schüler, Eltern und Lehrer sollen in diesen Prozess einbezogen werden, so dass wir uns gegenseitig in synergetischer Weise unterstützen und stärken.“ (SoZiKa M.Weidner)

Als erstes Instrument, unserem Ziel näher zu kommen, führen wir in allen Klassen den KLASSENRAT ein, in dem – bei vorhandener Notwendigkeit – über die sogenannte Friedenstreppe Konflikte beraten, Lösungswege ausgehandelt und Zusammenarbeit verabredet werden. Somit erhalten die Kinder Schlüsselkompetenzen im Sozialverhalten und der Persönlichkeitsentwicklung mit dem Ziel, soziales Verhalten, Verantwortungsbewusstsein und Problemfähigkeit einzuüben und Gemeinschaftsgefühl und Empathiefähigkeit zu fördern.

Das zweite Instrument das MONATSMOTTO wird klassenübergreifend für alle Schüler unserer Schule eingeführt. Dazu wird ein bestimmtes Sozialziel innerhalb eines Monats an der ganzen Schule in den Mittelpunkt gestellt.

Die Sozialzieletafel (SoZiTa) steht bei uns in der Aula und befindet sich auch in jedem Klassenzimmer. So ist das Sozialziel permanent sichtbar, verfügbar und kann immer wieder erinnert und wiederholt werden und alle Lehrer melden beobachtetes, erwünschtes Verhalten im gesamten Schulalltag an die Schüler zurück.


Monatsmotto im Monat


- Oktober 2012"WIR GRÜßEN IM SCHULHAUS"


- November 2012: "IM SCHULHAUS GEHEN WIR LANGSAM, LEISE UND DRÄNGELN NICHT"


- Dezember 2012: "WIR SCHENKEN UNS NETTE WORTE"


- Januar 2013: "WIR BEACHTEN DIE RUHEZONE"


- Februar/ März 2013: "ICH GEHE LEISE DURCH DAS SCHULHAUS"


- April/Mai: "WIR HALTEN ORDNUNG AN DER GARDEROBE"


- Juni:  "WIR GRÜßEN IM SCHULHAUS"


- Oktober 2013: "NIEMAND IST GERN ALLEIN - WIR LASSEN JEDEN MITMACHEN"


- November 2013: "EINEM ANDEREN KIND HELFE ICH GERN"


- Dezember 2013: "WIR SCHENKEN UNS NETTE WORTE"


- Januar 2014: "FREUNDE SIND MIR WICHTIG"


- Februar 2014: "ICH KENNE ZAUBERWÖRTER"


- März 2014: "NIEMAND IST GERN ALLEIN - WIR LASSEN JEDEN MITMACHEN"


- April 2014: "WIR WERFEN KEIN PAUSENBROT WEG"


- Mai/Juni 2014: "ICH ACHTE AUF MEINE SCHULSACHEN"


- Juli 2014: "ICH HALTE DURCH UND ERLEDIGE MEINE SCHULAUFGABEN BIS ZULETZT GEWISSENAHFT"


- Oktober 2014: "WIR NEHMEN RÜCKSICHT AUFEINANDER"


- November 2014: "ICH GEHE IMMER LANGSAM UND LEISE DURCH DAS SCHULHAUS"


- Dezember 2014: " WIR SCHENKEN UNS NETTE WORTE"


- Januar/Februar 2015: "ICH LÖSE EINEN STREIT FRIEDLICH"


- März/April 2015: "WIR GEHEN SORGSAM MIT LEBENSMITTELN UM"


- Mai/JUNI 2015: "ICH HÖRE AUF, WENN JEMAND "STOPP" SAGT"


- Juli 2015: "ICH HALTE DURCH UND ERLEDIGE MEINE SCHULAUFGABEN BIS ZULETZT GEWISSENHAFT"


- Oktober 2015: "WIR NEHMEN RÜCKSICHT AUFEINANDER - DEN NEUEN SCHULKINDERN HELFE ICH GERNE"


- Februar/März 2016: "WIR GRÜßEN IM SCHULHAUS"






2. Lernen lernen


Ein wichtges Anliegen unserer pädagogischen Arbeit ist es, den Kindern Strategien zum Lernen lernen an die Hand zu geben.

Dazu werden in vier Schwerpunktwochen, die über das Schuljahr verteilt sind, Strategien zur Steigerung der Effizienz von Aufnahme, Festigung und

Vertiefung von Wissen, Möglichkeiten der Informatonsbeschaffung und geeignete Lernmethoden für die jeweilige Jahrgangsstufe besprochen und eingeübt.

So möchten wir unsere Schüler nachhaltig positiv in ihrem Lernen beeinflussen und auch die technische Methodenkompetenz, soziale und emotionale Kompetenzen aufbauen und stärken.



3. Leseförderung


> Kieler Leseaufbau


Als Leseschule ist es uns auch heuer wieder gelungen zwei zusätzliche Förderstunden für den "Kieler Leseaufbau" bewilligt zu bekommen. Dieser Kieler Leseaufbau basiert auf dem Silbenlesen und auf der Arbeit mit Gebärdensprache. Er fördert und stärkt die Lesekompetenz, eine grundlegend bedeutende Kulturtechnik und wird von Frau Haidl unterrichtet.



> Antolin


Das Antolinprogramm fördert vor allem die Freude am Lesen von Büchern und anderen Printmedien als Freizeitlektüre.

Unsere Schule arbeitet nun schon einige Jahre mit diesem Programm und bietet jedem Schüler, in der Regel ab Jahrgangsstufe 2, eine Zugangsmöglichkeit über eine kostenpflichtige Schullizenz an.


Hier können Sie mehr über Antolin erfahren.



> Pro Ferien ein Buch


Jeder Schüler liest während der Ferien ein Buch, füllt einen "Buchrücken" aus,

der in einem angedeuteten Bücherregal angeheftet wird.


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> Projekt Lesepaten (Klassen 5dS und 1a)



In regelmäßigen Abständen treffen sich die Schüler der beiden Klassen zum gegenseitigen Vorlesen. Sie stellen sich Verständnisfragen zu den Texten, bearbeiten Aufgaben oder erfinden und schreiben sogar eigene Geschichten zusammen. Diesesmal hatten wir das Thema "Märchen". Alle Schüler machten begeistert mit und übten fleißig das flüssige Vorlesen. Auch das soziale Lernen wird bei diesem Projekt gefördert.

Hier ein paar Eindrücke:


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Zum Abschluss erfanden die Lesepaten zusammen ein eigenes Märchen und schrieben es auf.

Gespannt warteten wir auf die drei Siegermärchen. Natürlich wurden sie von den Lesepaten gemeinsam für alle Kinder vorgelesen:


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Hier kann man sie nachlesen:




Die böse Hexe (von Bianca und Nina)

 

Es war einmal...

...eine Hexe, die war so böse wie kein anderer. Die wohnte in einem Hexenhaus und das stand in einem finsteren Wald. Dort gab es viele Gefahren, z.B. Wölfe und Drachen. Eines Tages kam eine schöne Fee. Die besuchte die grimmige Hexe. Die fragte die Hexe: „Wollen wir einen Ausflug machen?“ Die Hexe antwortete: „Von mir aus, können wir.“ So machten sie einen Ausflug durch den Wald. Plötzlich begegneten sie einem bösen Wolf, der aussah als hätte er ziemlich Hunger. Zusammen rannten sie in eine Höhle, aber leider lebte schon ein grimmiger Drache darin. Der Drache spuckte immer wieder Feuer auf sie. Zum Glück konnten sie immer wieder ausweichen. Zusammen erfanden sie einen mächtigen Zauberspruch: „ Hokus, pokus weg – der Drache ist voll Dreck!“ Durch diesen Spruch ist der Drache ganz lieb geworden.

Gemeinsam gingen sie wieder nach Hause und die Hexe hat eingesehen, dass Zusammenarbeit mehr bringt als alleine zu arbeiten.

 

Und wenn die Hexe nicht gestorben ist, dann lebt sie noch immer im Wald.

 

 

 

Dieses Märchen wurde erfunden und aufgeschrieben von Bianca und Nina.


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Die Prinzessin in Gefahr (von Leonie und Xenia)

 

Es war einmal...

...eine Prinzessin, die war in großer Gefahr, weil ein Wolf hinter ihr her war. Plötzlich sah sie ein Haus, hörte seltsame Geräusche. Sie ging näher an das Haus, schaute durch das Fenster und sah eine Fee. Sie klopfte an das Haus und die Fee machte dem Mädchen auf. Die beiden kamen in ein Gespräch. Das Mädchen sagte: „Ich heiße Johanna“ und die Fee sagte: „Ich heiße Melissa.“ Melissa fragte: „Sollen wir einen Tee trinken?“ Johanna war damit einverstanden. Melissa sagte: „Wenn du Wünsche hast, sag Bescheid. Ich erfülle dir jeden Wunsch.“ „Danke, das ist sehr nett! Ich hätte da schon einen, nämlich, dass mich ein schöner Prinz heiratet.“ Wunsch erfüllt, denn der Prinz wird in wenigen Sekunden anklopfen. Tatsächlich hörten sie ein Klopfen. Die Prinzessin machte auf und der Prinz trat herein. Der Prinz sagte zur Prinzessin: „Du bist die hübscheste Frau, die ich je gesehen habe!“ Daraufhin gab der Prinz der Prinzessin einen Kuss. Der Prinz sagte: „Ich heiße Willi.“ Jetzt heirateten sie und lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

 

 

Dieses Märchen haben sich Leonie und Xenia ausgedacht und aufgeschrieben.

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Die hässliche Hexe (von Carina und Steffi)

 

Es war einmal...

...eine hässliche Hexe, diese hielt einen wunderschönen Prinzen gefangen. Er hatte eine schöne Frau und zwei mutige und tapfere Kinder. Sie wohnten in einem großen Schloss, das von Feenzauber beschützt wurde. Die Kinder träumten jede Nacht, dass ihr Vater zurückkommen würde. In dem dicken Wald, genau in der Mitte stand das Häuschen, wo die Hexe den Prinzen festhielt. Diese wurde bewacht von einem großen Drachen. Eines Tages schickte die Königin zwei Ritter aus, um ihren Mann zu suchen. Doch der kam nicht wieder zurück und die anderen auch nicht. Da ging die Königin mir ihren Kindern auf die Suche. Als sie an die schiefe Hütte kamen, sprang ein großer Drache in den Weg. Es dauerte nicht lange, bis sie das Tier getötet hatten. Da schlichen sie sich in die Hütte und fanden die Hexe. Die alte Frau schlief gerade in einem alten Sessel. Sie trug einen Schlüssel. Da fand die jüngere Tochter den Vater, doch der war eingesperrt hinter dichten Gittern. Da sprach die Königin: “Ihr müsst den Schlüssel der Hexe abnehmen. Wenn ihr den habt, ist sie machtlos!“ „Ok, das machen wir“ sagte die Tochter und sie holte  den Schlüssel und befreite ihren Vater. Als die Hexe dann aufwachte und merkte, dass der Schlüssel weg war, lief sie vor das Haus und rief ganz laut: „Neeeeeeiiiiiiiiiiin!“

Derweil lebte die Königsfamilie bis an ihr Lebensende.

 

 

Dieses Märchen haben sich Carina uns Steffi einfallen lassen und aufgeschrieben.


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> Projekt: Leseraupe ums ganze Klassenzimmer


Die Klasse 1a setzte sich im Schuljahr 2013/14 das Ziel, eine Leseraupe rund ums ganze Klassenzimmer zu schaffen.

Jedesmal, wenn ein Kind ein Buch gelesen hatte, stellte es dieses Buch den anderen vor und füllte ein Raupenteil aus. 

Man musste den Titel des gelesenen Buches und den Autor eintragen.

So gelang es den Schülern tatsächlich, eine Leseraupe ums ganze Klassenzimmer zu gestalten. Bravo 1a !!!


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Letzte Aktualisierung: 14.09.2014